Fünf aufgezeichnete Einheiten · jederzeit ansehen

Was Kinder über Geld lernen, lernen sie zuerst von Ihnen.

Eine Webinarreihe über finanzielle Gewohnheiten, die im Familienalltag unbewusst weitergegeben werden. Über Preise sprechen, Taschengeld als Übungsfeld verstehen und zeigen, dass auch Erwachsene manchmal sparen müssen.

Kein psychologisches Beratungsangebot. Ausschließlich aufgezeichnete Inhalte zur eigenen Reflexion.

Elternteil und Kind betrachten gemeinsam ein Sparschwein am Küchentisch
Der Ausgangspunkt

Geldgewohnheiten werden selten erklärt. Sie werden vorgelebt.

Kaum eine Familie führt ein bewusstes Gespräch darüber, wie über Geld gesprochen werden soll. Trotzdem lernen Kinder früh, was ein Preis bedeutet, wann gespart wird und welche Wünsche warten müssen. Diese Webinarreihe schaut genau dorthin: in die kleinen, alltäglichen Momente am Küchentisch, im Supermarkt oder beim Öffnen der Spardose.

Herkunft

Wie in der eigenen Kindheit über Geld gesprochen wurde, prägt bis heute reflexartige Reaktionen auf Rechnungen, Wünsche und Ausgaben.

Sprache

Sätze wie „das können wir uns nicht leisten“ transportieren mehr als eine Zahl. Sie prägen, wie ein Kind Wert und Knappheit versteht.

Taschengeld

Ein überschaubarer Betrag wird zum Übungsfeld für Entscheidungen: kaufen, warten, sparen oder auch mal daneben liegen.

Vorbild

Wenn Kinder mitbekommen, dass auch Erwachsene auf etwas hinsparen, wirkt das oft entlastender, als viele Eltern zunächst annehmen.

Der Aufbau

Die fünf aufgezeichneten Einheiten

Jede Einheit steht für sich und kann einzeln angesehen werden. Zusammen ergeben sie ein durchgängiges Bild davon, wie Familien mit Geld umgehen und was sich davon leicht verändern lässt.

ca. 45 Minuten, aufgezeichnet

Der Rucksack aus der eigenen Kindheit

Diese Einheit blickt zurück: Welche Sätze, Rituale und Stimmungen rund um Geld sind aus der eigenen Kindheit hängen geblieben? Und wie zeigen sie sich heute, ohne dass man es bewusst bemerkt, im eigenen Familienalltag?

  • Typische Prägungen aus verschiedenen Aufwachsformen
  • Warum Reflexion hier nicht nach Vorwürfen klingt
  • Ein einfacher Einstieg zur eigenen Bestandsaufnahme
ca. 40 Minuten, aufgezeichnet

Über Preise sprechen, ohne zu belehren

Wie lässt sich mit einem Sechsjährigen über den Preis eines Spielzeugs sprechen, und wie mit einem Zwölfjährigen über ein Handyabo? Diese Einheit zeigt altersgerechte Formulierungen für Gespräche über Preise und Werte.

  • Sprache für unterschiedliche Altersstufen
  • Der Unterschied zwischen Preis und Wert im Gespräch
  • Beispiele aus alltäglichen Situationen
ca. 50 Minuten, aufgezeichnet

Taschengeld als Übungsfeld für Entscheidungen

Taschengeld wird hier nicht als Belohnungssystem betrachtet, sondern als geschützter Raum, in dem Kinder kleine finanzielle Entscheidungen selbst treffen und deren Folgen unmittelbar erleben können.

  • Wie viel Taschengeld wofür sinnvoll sein kann
  • Umgang mit Fehlkäufen ohne sofortiges Eingreifen
  • Sparen und Ausgeben als gleichwertige Optionen
ca. 40 Minuten, aufgezeichnet

Wenn auch Erwachsene sparen müssen

Viele Eltern verbergen instinktiv, wenn ein Wunsch gerade nicht drin ist. Diese Einheit beleuchtet, warum es Kindern eher hilft als schadet, mitzuerleben, dass auch Erwachsene auf etwas hinsparen.

  • Offenheit ohne Überforderung der Kinder
  • Sparen als sichtbarer, geteilter Prozess
  • Grenzen: was Kinder nicht tragen müssen
ca. 45 Minuten, aufgezeichnet

Alltag gemeinsam gestalten

Vom gemeinsamen Einkaufszettel bis zum kleinen Sparziel für den Sommer: Diese Einheit fasst zusammen, wie sich einzelne Impulse zu wiederkehrenden Ritualen im Familienalltag verbinden lassen.

  • Kleine Rituale statt großer Systeme
  • Gemeinsame Ziele sichtbar machen
  • Rückblick auf die vorherigen vier Einheiten
Aus dem Familienalltag

Themen, die tatsächlich vorkommen

Mutter spricht am Küchentisch ruhig mit ihrem Kind über den Preis eines Wunsches
Preise und Werte

„Warum kostet das so viel?“

Diese Frage kommt meist unvorbereitet, oft im Geschäft, manchmal mitten im Streit um ein Spielzeug. Die Webinarreihe zeigt, wie sich solche Momente nutzen lassen, ohne in Belehrung oder Abwehr zu verfallen, und wie Wert und Preis für unterschiedliche Altersstufen greifbar werden.

Münzen aus dem Taschengeld liegen sortiert in einem Glas auf einem Kindertisch
Taschengeld

Kleine Beträge, echte Entscheidungen

Ob das ganze Taschengeld sofort ausgegeben wird oder ein Teil liegen bleibt: Genau hier entsteht Übung. Die Reihe beschreibt, wie Taschengeld als überschaubarer Rahmen für eigene Entscheidungen dienen kann, ohne dass Eltern jeden Kauf kommentieren müssen.

Zwei Wege, einzusteigen

Wie möchten Sie beginnen?

Erst reinschauen

Ein Ausschnitt aus der ersten Einheit zeigt Tonfall und Aufbau der Reihe, bevor eine Entscheidung ansteht.

Probestunde ansehen

Fragen vorab klären

Bei Rückfragen zu Inhalten, Ablauf oder den begleitenden Arbeitsblättern führt der direkte Weg über das Kontaktformular.

Kontakt aufnehmen
Wer die Einheiten hält

Die Gesichter hinter der Reihe

Zwei Personen mit unterschiedlichem Hintergrund gestalten die Webinarreihe: eine mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung und Finanzthemen, der andere mit Erfahrung in Moderation und Familienalltag.

Portrait der Referentin für Erwachsenenbildung und Finanzthemen

Referentin für Erwachsenenbildung

Beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Finanzbildung im Erwachsenenbereich und bringt diese Perspektive in die Gespräche über familiäre Geldgewohnheiten ein.

Portrait des Moderators mit Erfahrung in Familienalltag und Gesprächsführung

Moderator und Gesprächsleitung

Führt durch die einzelnen Einheiten, ordnet Beispiele ein und sorgt dafür, dass Inhalte praxisnah und nachvollziehbar bleiben.